Gunther Martin Göttsche: "JERUSALEM" Passionsoratorium nach Worten der Bibel op. 90

 
Ich möchte Ihnen zu diesem Opus ganz herzlich gratulieren. Ihr Werk beweist einmal mehr, daß es möglich ist, repertoirefähige neue Musik zu schreiben, und es ist immer wieder wohltuend, die glückhafte Verbindung zwischen handwerklichem Können und Inspiration zu erleben.
(Prof. Zsolt Gárdonyi, Komponist, em. Professor für Musiktheorie an der Musikhochschule Würzburg)

 

Das Werk:

Das Passionsoratorium "Jerusalem" von Gunther Martin Göttsche entstand 2016 als Auftragskomposition für die Stiftskirche Landau/Pfalz; die Uraufführung erfolgte dort am Karfreitag, 14.04.2017, unter der Leitung von Prof. Stefan Viegelahn. Als Textgrundlage diente ausschließlich Bibeltext in der Luther-Übersetzung von 1984; der Komponist stellte den Text aus den vier Evangelien, den Psalmen, den Prophetenbüchern, der Offenbarung und anderen biblischen Büchern zusammen. 
"Jerusalem" ist für Chor,   sechs Vokalsolisten, Jugendchor, großes Sinfonieorchester, Klavier, Orgel und ein zusätzliches Bläserensemble (Posaunenchor) geschrieben; die Aufführungsdauer beträgt ca. 2 Stunden. 
 

Der Text:

TEXT.doc (74,5 kB)
TEXT.pdf (135,7 kB)
 
 

Musik hören:

Video- und Audio-Mitschnitt der  Uraufführung  am Karfreitag, 14.04.2017 in der Stiftskirche Landau/Pfalz
 
 

Nächste Aufführung:

Sonntag, 25.03.2018, 18:00 h, Dreifaltigkeitskirche Berlin-Lankwitz
Heidrun Göttsche, Sopran
Ute Jarchow, Alt
Michael Zabanoff., Tenor-Evangelist
NN., Tenor II
Philip Niederberger, Bass (Christus)
NN, Bass II
Lankwitzer Kantorei, Vokalensemble und Projektchor
Berliner Mädchenchor, Einstudierung Sabine Wüsthoff
Projektorchester aus ehemaligen Mitgliedern des Landesjugendorchesters Berlin
Bläserensemble, Einstudierung Kreisposaunenwart Roland Zimmermann
Prof. Stefan Viegelahn, Orgel
Leitung KMD Christian Finke
 
 

Notenbeispiel (erste Seite des Klavierauszuges):

 
 

Presse:

Der Wechsel aus Spannung und Entspannung, Voranschreiten der  Handlung und Auskosten des Affekts lassen eine stringente Dramatik entstehen (....) Die Landauer Uraufführung (...) hat gezeigt, wie zeitgenössische Kirchenmusik mit moderner und traditioneller Formen- und Klangsprache die heilsgeschichtliche Botschaft an ihre Zuhörerschaft übermitteln kann. (....) Musikalisch und exegetisch ist Göttsche eine eindrucksvolle Interpretation der Leidensgeschichte gelungen. (MUSIK UND KIRCHE 4/2017, Rezension von Prof. Dr. Michael Kaufmann)
 
Was die Zusammenstellung des Textes betrifft, gelang Göttsche eine Meisterleistung. (......) Gunther Martin Göttsches Musik ist ausdrucksstark, expressiv und hochgradig emotional.(DIE RHEINPFALZ vom 18.04.2017)

 
Weitere Stimmen zur Uraufführung:
"Ich war völlig überwältigt: ein wirklich großes Werk, nicht nur vom Aufwand her, sondern vor allem in der Wirkung. Es ist ja ein mutiges Wagnis, die von Bach so vertrauten Texte neu zu komponieren. Vor allem auf die Einsetzungsworte war ich gespannt, weil sie in der Matthäuspassion für mich mit zum Schönsten gehören. Gerade die waren auch in Ihrem Werk ein Glanzpunkt. Ich hatte spontan mehrere Lieblingsstellen im Stück, z. B. das "Zion hört die Wächter singen" - Ähnlich war es beim Schlusschor, der nicht schöner hätte sein können. Aber auch die Stelle "Denn also hat Gott die Welt geliebt" war für mich ein Höhepunkt...."(Prof. Christiane Michel-Ostertun, Hochschullehrerin in Herford und Heidelberg, Chorleiterin)
"Das war das wichtigste und bewegendste Konzert seit sehr langer Zeit. Diese grandiose Musik hat mich so direkt und tief berührt, wie es bisher nur Bachs Werke vermochten" (Daniel Schreiber, Tenor, Evangelist bei der Uraufführung)
 
 

Notenmaterial: 

Partitur und Orchesterstimmen auf Anfrage beim Komponisten; 
Klavierauszug, Chorpartitur und Jugendchorpartitur beim Strube-Verlag, München unter der Verlags-Nr. VS 4107.

 

 

Sonstiges

Jerusalem - Auftragswerk der Stiftskirche Landau. Interview in FORUM KIRCHENMUSIK 1/2017
Komponieren mit Blick auf den Ölberg. Über die Entstehung meines Oratoriums "Jerusalem" (Aufsatz in "Stiftungsjournal" der Einrichtungen "Evangelisch in Jerusalem", Ausgabe März-Mai 2017)
 
 

 

Biographie des Komponisten 

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